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Pläne zum Wiederaufbau der Darßbahn
Seidel: Zusammenwachsen von Tourismusregio-nen Usedom und Halbinsel Fischland-Darß ist gut für Mecklenburg-Vorpommern

Wirtschaftsminister Jürgen Seidel unterstützt die Pläne zum Wiederaufbau der Eisenbahnverbindung zwischen Barth und Prerow (Darßbahn). „Mit dem Vorhaben wird das Zusammen-wachsen zweier Tourismusregionen unterstützt. Die Tourismus-region Usedom, einschließlich das polnische Swinemünde, und die Tourismusregion Halbinsel Fischland-Darß wachsen zu einem Tourismuswirtschaftsraum zusammen. Hieraus ergeben sich viele Vorteile, die sich auch in Arbeitsplätzen und Saisonverlängerung widerspiegeln werden. Von dem Vorhaben profitieren sowohl die Menschen vor Ort als auch die Gäste der Region“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am 27.8.2010 in Schwerin.

Mit der geplanten Darßbahn wären zudem weitere Vorteile verbunden. Hierzu gehört unter anderem die Anbindung des Tourismusschwerpunktes Darß an das überregionale Schienennetz, eine Direktverbindung zwischen den Ostsee-bädern Prerow/Zingst und dem Teiloberzentrum Stralsund. „Mit der geplanten Strecke würden auch die zum Teil stark frequentierten Verkehrswege zur und auf die Halbinsel entlastet“, so Seidel weiter.

Der genaue Investitionsbedarf ist noch zu ermitteln. „Hier sind noch Details zu klären. Klar ist, die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens muss gegeben sein“, sagte Seidel. Die Darßbahn ist eine eingleisige Nebenbahn von Velgast über Barth nach Prerow, wobei der Abschnitt Barth-Prerow auf dem Darß den Namen Darßbahn trägt. Sie wurde 1910 eröffnet und durch die Preußischen Staatseisenbahnen betrieben. Die Strecke entwickelte sich schnell zu einer wichtigen Verbindung für die Badegäste. Nach dem letzten Krieg wurde die Strecke von Prerow bis Barth als Reparationsleistung komplett demontiert. Der Streckenabschnitt von Velgast nach Barth ist heute noch in Betrieb.


 

 
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